
“Je mehr ich eigentlich gearbeitet habe, desto größer war das Bedürfnis, am Abend sehr viel zu essen. Ich habe mich nie gut gefühlt nach diesem vielen Essen. Heute weiß ich, dass es Essdruck ist. Damals wusste ich nicht, was das ist, was mich jedes mal zu diesem vielen Essen führt. Wer bist du? Ja, ich bin Anja, ich komme aus Weimar, ich bin mittlerweile 40 Jahre und bin, ich sage mal, ganz normal standardberufstätig, vollberufstätig, habe einen Partner, also keine Kinder, um die ich mich noch parallel zum normalen Alltag kümmern muss. Ich liebe Zahlen, ich bin Controllerin. Ich habe allerdings was leichtes studiert. Ich habe nicht normale Betriebswirtschaft, sondern ich habe Tourismusbetriebsmanager studiert. Das ist mit mehr Spaß. Ich habe eigentlich so einen relativ durchschnittlichen Alltag, würde ich sagen. Also der gut strukturiert werden kann, wenn man möchte. Ich habe eine normale Arbeitszeit, mittlerweile sogar 100 %. Homeoffice Vertrag bedeutet, dass ich zu Hause komplett arbeite. Ja. Welche Probleme hattest du davor? Also mein Hauptproblem, was ich potenziert hat, ist, dass ich am Abend wahnsinnig viel gegessen habe. Das ist und mit potenziert meine ich, je mehr ich eigentlich gearbeitet und auch in verantwortungsvollere Positionen gekommen bin, desto größer war das Bedürfnis, am Abend sehr viel zu essen, was dazu geführt hat, dass ich einen wahnsinnig dicken Bauch bekommen habe, was in meiner Statur sehr auffällt, weil ich halt recht schmal bin im Oberkörper und mir das a unangenehm war, dass man das sieht und b, dass sich natürlich alles andere als gut angefühlt hat. Und ich habe mich morgens immer schlecht gefühlt. Also ich habe mich nie gut gefühlt nach diesem vielen Essen. Dadurch, dass ich sehr diszipliniert war, konnte ich das immer mit dem Gewicht regeln. Das heißt, ich habe dann einfach morgens fast gar nichts gegessen, mittags immer so viel, dass ich noch sehr Hunger hatte und abends dann einfach wahnsinnig viel. Und der Auslöser war eigentlich, dass ich das Gefühl hatte, dass ich vom Stresslevel schon viel verändert habe. Ich habe meine Position geändert, ich habe auch meine Einstellung zum Arbeiten geändert, ich habe meinen Partner geändert. Und dennoch war ich dann eben, das hatte ich ganz in unserem Interview am Anfang gesagt, war ich auf einer Fastenkur. Und dann hat die Ärztin mich was ist das Problem? Warum müssen sie denn so viel essen? Und dann fing ich an zu weinen und da merkte ich, dass ich ein Problem habe, was ich nicht lösen kann und was die auch nicht lösen konnten. Aber für sie war das ganz normal. Essen sie doch halt einfach weniger, oder wenn sie Lust auf was süßes haben, dann essen sie anstatt süß ist halt irgendwie eine Alternative dazu. Und das konnte ich mir aber nicht vorstellen, dass das gehen soll. Und das hat mich zu euch gebracht, weil ich gemerkt habe, ich komme da nicht weiter. Ich habe immer das Gefühl gehabt, das ist halt meine Belohnungszeit. Also am Abend, das ist meine Belohnungszeit und wo ich so viel, wo ich dann meine Ruhe habe, wo ich mich entspannt und keiner will was von mir und ich bin okay so. Und das war die Zeit sozusagen, wo alles in Ordnung war für mich und wo ich das machen durfte. Es war auch so eine Form von Freiheit, weil wenn, je nachdem, was man arbeitet und in welchen Positionen man ist, man nicht mehr so frei ist, wie man eigentlich vielleicht sein möchte. Man muss in bestimmte Termine gehen, man muss sich da auf eine bestimmte Art und Weise verhalten. Und ich habe mich sehr eingeschränkt gefühlt in der Zeit. Und das wurde immer mehr, weil ich das kann ja jeder für sich entscheiden, aber dachte, dass ein Karriereweg der richtige Weg ist. War er aber nicht für mich. Also das ist mit ganz viel Last, Traurigkeit, mich selber anstrengend finden und nicht wissen, wie ich das lösen kann. Es war eigentlich depressiv. Ich habe am Morgen immer gedacht, mein Leben ist sinnlos. Es war richtig schlimm. Weißt du noch, was dein erster Eindruck von uns war? Es hatte mich am meisten gecatcht, dass als Dominik gesagt hat, dass man einen Zeitsprung macht, wenn man sich einen Coach holt, dann habe ich auf meine 25 Jahre zurückgeblickt, dass ich nicht weitergekommen bin, gefühlt, egal was ich gemacht habe. Und dass es eben jetzt Zeit ist. Und dann habe ich gegoogelt und habe die Seite von Dr. Dotzauer gefunden und habe mich dann auch, glaube ich, am nächsten oder übernächsten Tag dieses Interviewtermin vereinbart, weil ich mir nicht sicher war, ob das tatsächlich das Richtige für mich ist, weil ich nicht abnehmen wollte. Das war nicht mein Fokus, weil das konnte ich ja immer über die Disziplin regulieren, sondern für mich war wichtig, diese Last wegzukriegen. Heute weiß ich, dass es Essdruck ist. Damals wusste ich nicht, was das ist, was mich jedes Mal zu diesem vielen Essen führt und zu dem Schlechtsein danach. Dadurch, dass ich ja das Onboarding Gespräch dann auch hatte, habe ich gemerkt, und auch alleine die Fragen, die mir für die Erstgespräche gestellt werden, habe ich gemerkt, dass das ganz viel in mir macht. Und das kann man nicht anderen transportieren, die selber nicht das Problem haben. Und wenn man merkt, ihr beschreibt es so schön als Resonanz, dass die Fragen und die Gespräche in einem eine Resonanz erzeugen, dann wird das Programm ganz sicher helfen. Wie hat sich dein Leben jetzt durch das Programm geändert? Ja, wie hat sich das jetzt verändert? Ich stehe auf und ich finde es toll. Also ich habe diesen Gedanken einfach nicht mehr. Ich esse zwar auch noch viel und ich habe auch noch Essanfälle, aber nicht mehr diese Maßen zweitausendein. Und ja, ich denke nicht mehr, dass mein Leben sinnlos ist. Ich fühle mich wahnsinnig erleichtert, nicht allein zu sein. Das ist ein riesen Mehrwert aus dem Programm, weil man lernt, man ist nicht alleine, es geht ganz vielen so und es ist nicht unnormal, man ist nichts besonderes und es gibt Leute, mit denen man das teilen kann. Das ist toll. Also ich fühle mich erleichtert, ja, ich fühle mich ganz optimistisch. Ich bin zwar noch nicht frei von Essanfällen, aber ich kenne jetzt den Weg, ich weiß genau, wie der aussieht, was ich tun kann, was ich vielleicht noch nicht mache, aber was ich noch tun kann und dass das helfen wird. Das heißt also, dass ich optimistisch bin, dass es noch besser wird, als so wie ich mich jetzt fühle, was schon gut ist. Also ich bin glücklich, dass ich das gemacht habe, dass ich mich wirklich angemeldet habe und dabei geblieben bin, weil es gab in meinem Umfeld sehr kontroverse Meinungen darüber. Also eine Person hat gesagt, mach das, die andere Person hat lass das. Und dass ich entschieden habe, ich mach das. Und dass es so eine gute Entscheidung war. Also ich freue mich auf mein Essen, ich kann mein Essen genießen, ich bin satt nach meinem Essen und wenn ich zwischendurch Hunger bekomme, dann verbiete ich mir das nicht mehr, nicht zu essen, sondern schaue eben, dass ich Gemüse esse oder Eiweiß esse. Und wir kaufen natürlich anders ein. Also ich habe, ich habe das große Glück, dass mein Freund sich dafür, also für das Thema Essen interessiert oder mit dann interessiert hat und wir deutlich mehr Gemüse und auch Eiweiß essen, als wir das früher gemacht haben. Zweitausendein. Ja, und es macht Spaß. Er kocht gerne. Ich koche mittlerweile. Ich habe früher auch gerne gekocht, das habe ich dann eine ganze Zeit lang aufgehört. Ich koche auch wieder gerne, ich koche mir gerne die Essen vor für die Woche. Früher habe ich immer gesagt, ich koche mir so vor, es muss halt essbar sein, aber es muss jetzt nicht unbedingt schmecken. Und heute freue ich mich darauf, ich mache mir für immer leckere Gerichte, dass selbst mein Freund sagt, die sind auch lecker. Ja, und ich koche mir jede Woche was anderes. Also es ist schön, es ist ehrlich gesagt wieder zu einem Hobby geworden, also zu etwas Schönem, was früher ganz viel, ja, mit Verzicht verbunden war essen und außer am Abend mit viel Maße, was ich essen konnte. Warum hast du dich denn speziell für uns entschieden? Ja, weil es das halt sonst nicht gibt. Ganz einfach. Es gibt es nicht. Es gibt nicht diese Möglichkeit, aus wirklich dem ganzen Thema Essen satt zu sein und das Ganze emotional zu lösen. Plus da ist ja auch noch ein Mehrwert, dass man sich auch noch um das Thema Sport kümmern kann, wenn man möchte. Muss man auch nicht machen, kann man aber machen. Und das ist, das sind diese, diese drei Pakete gibt es in Kombination nicht. Es gibt vielleicht Sport und es gibt vielleicht Verdauung. Aber nur weil ich weiß, wie was funktioniert, zweitausendein, weiß ich ja nicht, warum ich so viel esse, warum ich dieses Gefühl habe. Gab es etwas bestimmtes im Programm, das dir geholfen hat? Der aus meiner Sicht größte Mehrwert von dem Programm im Vergleich zu einer Diät, einer Brigitte Diät oder was weiß ich, wo man's Health oder was es alles so für Zeitschriften gibt oder einer Kohlsuppendiät oder dass man auf eine Kur entweder von der Krankenkasse bezahlt oder eben selbstbezahlt auf eine Fastenkur geht, ist, dass man das Programm in seinem Alltag bewältigt. Und dadurch, dass wir alle das in unserem Alltag machen, ist die Garantie so enorm, dass auch danach wir das im Alltag umsetzen können. Wir lernen das in der stressigen Situation, wie wir ins Programm kommen, in einer tatsächlich sehr emotional aufgeladenen Situation. Ansprüche, die wir haben, dass wir abnehmen wollen oder was verändern wollen. Das ist in der Regel niemand ist da gerade im Urlaub und sagt ach, ich starte jetzt mal das Programm, ich habe jetzt Zeit dafür. Es ist wichtig, eigentlich keine Zeit dafür zu haben und es dann zu starten. Und dann wird man es umsetzen können, auch danach. Zweitausendein. Wem würdest du das Ganze denn empfehlen und warum? Also ich würde es tatsächlich natürlich jedem empfehlen, der Gewicht reduzieren möchte, aber auch jedem, so wie mir, die jetzt kein Gewicht reduzieren, aber ein Problem mit Essen haben und ein Problem damit haben, zu viel zu essen. Nicht nicht wissen wieso oder auch zu kontrolliert. Ich glaube, alle, die auch viel zu kontrolliert essen, haben damit auch ein Problem, weil Essen sollte nicht streng sein, sondern das sollte spaß machen, das sollte lecker sein, das sollte ein sehr, aus meiner Sicht ein sehr positiver Teil des Alltags sein. Und deswegen würde ich das tatsächlich allen empfehlen, die auf das Essen eine Kontrolle haben, das Essen irgendwie negativ, also für sie was Negatives im Alltag darstellt oder eben die Gewicht verlieren möchten, weil sie eben wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen auch, dass das Essen irgendwie negativ ist oder in dem Fall dann zu unkontrolliert zweitausendein gegessen wird. Und. Also das ist erstmal, wem ich dir das empfehlen würde. Und warum? Weil es was bringt. Also ich weiß nicht, wie ich es sonst anders sagen soll, aber es bringt was. Es hilft was. Es. Also nicht was es löst, es bringt die Erleichterung. Es ist eine Illusion zu glauben, dass zweitausendein, dass nach, keine Ahnung, drei oder sechs Monaten das alles weg ist. Aber es ist ganz realistisch, es zu erwarten, dass man den Weg gehen kann. Wie hast du denn reagiert, als du die Investitionssumme gehört hast? Also ich. Ich wusste, dass es mir viel wert ist, weil ich, weil es mir so, weil es mich so belastet. Und die außenstehenden Personen konnten das gar nicht nachvollziehen, dass ich das da rein investieren möchte. Dann habe ich ja, aber wenn nicht in mein Wohlbefinden für die nächsten 40 Jahre, worin denn dann? Warum sollte ich mir irgendwie, keine Ahnung, irgendwas anderes kaufen, wenn ich mich die ganze Zeit schlecht damit fühle? Und halt das Problem, dass ich es nicht lösen konnte, weil auch dieses Eingeständnis, dass ich nach 25 Jahren das nicht hinbekommen habe. Und das sehe ich, dass es jemand anderen braucht, der mir da hilft und der das ganz sicher besser kann als ich. Das hat mir auch total. Also hat mich gefreut, dass ich diese Entscheidung getroffen habe, das zu akzeptieren und zu nein, jetzt andere Hilfe. Wenn jemand unsicher ist, sich zu melden bei uns, was würdest du dieser Person dann sagen? Ja, nicht unsicher sein. Machen, also das Erstgespräch, die Einführungsgespräche führen und dann fühlen. Wie das so schön im Programm gesagt erzeugt es bei dir eine Resonanz. Und wenn die Gespräche am Anfang eine Resonanz erzeugen, dann wird dir das Programm helfen. Wenn ich nur ein Wort hätte, um zu beschreiben, was das Programm, wie das Programm mit mir gemacht hat oder wie mich das fühlen lässt, dann ist es erleichtert, ohne dass ich abgenommen habe.”